Myelopathie – Schädigung des Rückenmarks

Als Myelopathie wird eine Reihe an klinischen Symptomen bezeichnet, die durch Schädigung des Rückenmarks vor allem im Bereich der Halswirbelsäule (mitunter auch an der Brustwirbelsäule) ausgelöst wird. Diese Erkrankung ist sehr ernst zu nehmen. Der erfahrene Facharzt Dr. Christopoulos hilft mit präziser Diagnostik und bewährten Therapien.

Myelopathie der Halswirbelsäule

Verengung des SpinalkanalsDas Wort Myelopathie setzt sich zusammen aus den altgriechischen Begriffen „Myelon“ für Rückenmark und „Pathos“ für Leiden oder Schmerz. Eine Myelopathie wird durch eine Verengung des Spinalkanals ausgelöst. Der Spinalkanal liegt im Inneren der Wirbelsäule. Dort verlaufen das Rückenmark und die Nervenwurzeln. Im Bereich der Nervenkanäle, zwischen den Wirbelkörpern, verlassen diese Nervenwurzeln den Spinalkanal und verlaufen weiter in die Arme, den Rumpf oder in die Beine.

Myelopathie HWS

Kommt es zu einer Einengung des Spinalkanals, so werden Rückenmark und Nerven eingeschnürt oder gereizt, was Schmerzen und weitere Symptome auslöst. Diese Einengung entwickelt sich – außer nach einem Unfall – oft schleichend und über einen Zeitraum von mehrern Jahre. Dabei wird das Rückenmark durch den zunehmenden Druck geschädigt. Es kommt zu einer Minderdurchblutung des Rückenmarks (‚weißer Fleck,‘ auch als Myelomalazie bekannt), die für die Symptome einer Myelopathie verantwortlich ist.

Die Symptome einer Myelopathie?

Typische Beschwerden einer Myelopathie sind Schmerzen im Nacken, die in die Arme ausstrahlen. Außerdem können sie  Taubheit und mitunter Kraftverlust in den Armen auslösen. Symptomatisch sind weniger die Schmerzen, als die neurologischen Störungen. Typisch bei einer Myelopathie ist auch das Einschlafen der Arme oder Hände während der Nachtruhe. Anfängliche Symptome einer Myelopathie sind überdies eine zunehmende Steifheit im Nacken mit Schmerzen beim Drehen des Kopfes nach links und rechts. Bei einer Schädigung des Rückenmarks in Verbindung mit Myleopathie können die Symptome auch in die Beine ausstrahlen sowie Gangunsicherheiten und Kontrollverlust über Blase oder Darm bewirken.

Wie entsteht eine Myelopathie?

Schädigung des Rückenmarks an der HalswirbelsäuleDie Myelopathie der Halswirbelsäule kann angeboren sein (meist im Zusammenhang mit komplexen Fehlbildungen) oder degenerativ ausgelöst werden. Ebenso können Durchblutungsstörungen, Verletzungen, Blutungen nach Unfällen, Knochenerkrankungen oder Tumore eine Myelopathie verursachen. In den meisten Fällen liegt die Ursache in einem altersbedingten Abbau der Gelenke und Bandscheiben.
Eine Myelopathie als Folge eines akuten Bandscheibenvorfalls kommt seltener vor.

Therapie der Myelopathie: Welche Ansätze gibt es?

In einer detaillierten Untersuchung unter Einsatz bildgebender Diagnostik wird das Ausmaß der Myelopathie ermittelt. In den Schichtaufnahmen der Magnetresonanztomografie (MRT) ist die Myelomalazie (heller Fleck) klar erkennbar. Konservative Therapien bei Myleopathie, also der Verzicht auf Operationen, sind leider nur sehr eingeschränkt möglich und können nur die Schmerzen lindern. Im frühen Stadium helfen Medikamente gegen leichtere Schmerzen. Da die Myelopathie allerdings mit mehr oder weniger ausgeprägten neurologischen Störungen einhergeht, ist eine konservative Therapie in den meisten Fällen nicht sinnvoll.

Operative Korrektur der Myelopathie in Köln

Die eigentlichen Ursachen der Schmerzen und der neurologischen Störungen können aus diesen Gründen nur operativ beseitigt werden. Ziel des neurochirurgischen Eingriffs ist es, dem Rückenmark und den Nerven wieder mehr Raum zu verschaffen. Hierzu wird meistens eine sog „ventrale Fusion“ durchgeführt. Dies geschieht mit mikrochirurgischen Spezialinstrumenten, die zwischen den betroffenen Wirbelkörpern durch Entfernung der Bandscheibe und den raumfordenden Knochenanbauten das Volumen vergrößern.
Die entfernte Bandscheibe wird dann durch einen Platzhalter ersetzt. Erstreckt sich die Verengung über mehrere Wirbelkörper, ist unter Umständen eine Ersatzoperation einzelner Wirbelkörper erforderlich. In dieser Operation werden die entfernten Wirbelkörper durch Titanimplantate ersetzt.

Myelopathie Therapie bei Wirbelsäulenchirurg Dr. Charilaos Christopoulos

Dr. Charilaos Christopoulos WirbelsäulenchirurgHerr Dr. Charilaos Christopoulos ist Facharzt für Neurochirurgie und ein erfahrener Wirbelsäulenchirurg. Als Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie in der ATOS Orthoparc Klinik in Köln hat er schon vielen Patienten mit Problemen an der Wirbelsäule geholfen. Mit gezielten Diagnoseverfahren und auf den Patienten zugeschnittenen Therapien wird das Wohlergehen der Betroffenen an erste Stelle gesetzt.

 

Myelopathie Termin

Rückenschmerzen beeinträchtigen Ihre Lebensqualität? Sie sind in Ihrer Bewegung eingeschränkt oder leiden im Alltag unter motorischen Störungen? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei Facharzt Dr. Charilaos Christopoulos! Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 0221-484 905 4711.

Erfahrungen mit Dr. Christopoulos

Patientenberichte

Nach 8 Jahren endlich schmerzfrei! Die sehr kompetente, nette und zugewandte Beratung durch Dr. Christopoulos hat dazu beigetragen, dass ich mich gut aufgehoben und ernst genommen gefühlt habe. Ich war sofort nach der OP schmerzfrei. Bis auf ein paar Empfindungsstörungen im Bein, bin ich quasi beschwerdefrei. Dafür bin ich wirklich unendlich dankbar!

Bandscheibenvorfall – Patientenbewertung vom 07.06.2020

Erfolgreiche OP an der Wirbelsäule, meine starken Schmerzen sind 100% weg. Der Arzt ist kompetent und vertrauenswürdig. Die Klinik ist auch nach meinem zweiten Aufenthalt dort (vorher Hüfte) sehr empfehlenswert.

Spinalkanalverengung – Patientenbewertung vom 06.06.2020

Sehr gute Beratung und Betreuung bei Bandscheibenproblemen. Ich bin mehr als zufrieden mit der Behandlung in der Atos Orthoparc Klinik und glücklich darüber, dass ich mich nach einer ausführlichen Beratung mit Dr. Christopoulos zu der Operation entschlossen habe. Ich habe heute kaum noch Schmerzen und das taube Gefühl im Fuß ist weg.

Bandscheibenvorfall – Patientenbewertung vom 05.06.2020