Bandscheibenvorfall LWS

Bandscheibenvorfall LWS Therapie in Köln: Der Bandscheibenvorfall LWS gehört zu den häufigsten Diagnosen dieser Art. Vor allem Männer, aber auch Frauen, die das dreißigste Lebensjahr überschritten haben, erleiden einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Als Therapie stehen vielerlei konservative Maßnahmen zur Verfügung. In schweren Fällen hilft auch eine minimalinvasive Operation.

Bandscheibenvorfall LWS

Ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule tritt am häufigsten im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule auf. Dort kommt es zu starken Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen können und dann meistens nach einiger Zeit wieder abklingen. Diese Schmerzen entstehen, wenn eine Bandscheibe durch Überbelastung einreißt oder geschädigt wird.

Der verformte äußere Ring der Bandscheibe drückt auf die Spinalnerven, was die Schmerzen beim Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule auslöst. Da jegliche Bewegung, selbst Husten und Niesen, die Schmerzen verstärkt, nehmen die Patienten häufig eine verkrampfte Schonhaltung ein. Die Rückenmuskulatur ist reflexartig verhärtet und blockiert.

Bandscheibenvorfall LWS Symptome

Alarmsignale für einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule sind:

  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln
  • Verminderte Reflexe
  • Ein plötzliches Einknicken des Beines
  • Lähmungserscheinungen
  • Ungewohnte Kälte- bzw. Wärmeempfindungen in den Beinen.

Die Schmerzen sind oftmals nicht genau lokalisierbar und werden von den betroffenen Patienten in den Bereichen über dem 4. und 5. Lendenwirbel angezeigt.

LWS Schmerzen

Meistens wird über Schmerzen geklagt, die als „Hexenschuss“ in das Gesäß, das Bein oder sogar bis in die Füße ziehen. Patienten können oftmals nicht mehr auf den Fersen oder den Fußspitzen stehen oder gehen. Die durch einen Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule ausgelösten Schmerzen können bei hoher Intensität auch zu Übelkeit, Lustlosigkeit und selbst depressiven Episoden führen.

Bandscheibenvorfall LWS Behandlung: Was sind die Ursachen?

Bandscheibenvorfall in der LendenwirbelsäuleDie Ursachen für einen Bandscheibenvorfall Lendenwirbelsäule sind vielfältig und können z.B. auch genetisch bedingt sein (Veranlagung). Oftmals werden die Bandscheiben lange vor einem Bandscheibenvorfall geschädigt und es kommt weitgehend unbemerkt zu Flüssigkeitsverlust und Höhenminderung.

In vielen Fällen sind abrupte Dreh- oder Beugebewegungen der Auslöser für einen Einriss des Faserrings. Faktoren wie Haltungsfehler bei der Arbeit, aber auch Übergewicht, eine schwache Rückenmuskulatur oder dauerhafte Tätigkeiten im Sitzen erhöhen das Risiko. Gelegentlich tritt ein Bandscheibenvorfall auch während der Schwangerschaft auf. Grund hierfür ist die hormonell bedingte Schwäche des Bindegewebes.

Auch können Verletzungen am Rücken oder Brüche zu degenerativen Veränderungen an den Wirbelkörpern und in Folge dessen zu Beschwerden an der Lendenwirbelsäule führen. Ebenso lösen rheumatisch-entzündliche Erkrankungen, angeborene Fehlbildungen, Infektionen oder Osteoporose Beschwerden an der Lendenwirbelsäule und Rückenschmerzen aus.

Diagnose LWS

Die Ursachen für anhaltende oder häufig wiederkehrende Rückenschmerzen, bzw. neurologische Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sollten unbedingt von einem Spezialisten abgeklärt werden. In einer Untersuchung der Wirbelsäule wird der Bereich der Schmerzen genauer lokalisiert.
In Röntgenaufnahmen werden dann der Zustand der Wirbelkörper, die Höhe der Bandscheiben und weitere Verschleißerscheinungen sichtbar, z.B. sogenannte Knochenanbauten (Osteophyten).

MRT LWS: Mit der Magnetresonanztomografie (MRT) kann der Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule dann optimal lokalisiert und bildlich dargestellt werden. Dabei wird auch das Ausmaß der Nervenkompression sichtbar, die für die Schmerzen beim Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule verantwortlich ist.

Bandscheibenvorfall LWS Therapie

Als Therapie eines Bandscheibenvorfall Lendenwirbelsäule stehen operative und nicht operative (konservative) Verfahren zu Verfügung. Gemeinsam mit dem Facharzt wird immer im Einzelfall entschieden, welcher Therapieansatz der sinnvollste ist.

Konservative Therapie – Bandscheibenvorfall LWS ohne OP

Dr. Christopoulos bietet im ORTHOPARC das gesamte Spektrum der gängigen konservativen Maßnahmen an. Von Facettengelenkbehandlung (Cryo -, Wärme-, Lasertherapie der Wirbelgelenke) bis hin zu Nervenwurzelbehandlung unter 3D- Röntgensicht: Die Klinik verfügt über ein hochmodernes, technisches Equipment. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Physiotherapie (siehe Seite Physiotherapie für die Wirbelsäule) im Hause, sind auch Kombinationen der verschiedenen Therapieoptionen möglich.

Bandscheiben OP LWS

Wenn eine Operation erforderlich ist, führt Herr Dr. Christopoulos als „goldenen Standard“ die mikrochirurgische Sequesterektomie“ durch. Dabei entfernt der Facharzt über einen kleinen 3-4 cm langen Hautschnitt und unter mikroskopischer Sicht den „Übeltäter“ (Bandscheibensequester). Die für die Stabilität der Wirbelsäule wichtige Muskeln/Bänder bleiben dabei vollständig unangetastet. Sollte zusätzlich eine Spinalkanalstenose, also eine Wirbelkanalverengung vorliegen, wird selbstverständlich auch der Spinalkanal entlastet (dekomprimiert).

Das Verfahren, lässt sich, falls erforderlich, auch über mehrere Wirbelsäulensegmente hinweg durchführen.

Bandscheibenvorfall LWS Behandlung bei Dr. Christopoulos

Dr. Charilaos Christopoulos WirbelsäulenchirurgHerr Dr. Charilaos Christopoulos ist Facharzt für Neurochirurgie und ein erfahrener Wirbelsäulenchirurg. Als Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie in der ATOS Orthoparc Klinik in Köln hat er schon vielen Patienten mit Problemen an der Wirbelsäule geholfen. Mit gezielten Diagnoseverfahren und auf den Patienten zugeschnittenen Therapien wird das Wohlergehen der Betroffenen an erste Stelle gesetzt.

 

 

Bandscheibenvorfall LWS – Termin

Rückenschmerzen beeinträchtigen Ihre Lebensqualität? Sie sind in Ihrer Bewegung eingeschränkt oder leiden im Alltag unter motorischen Störungen? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei Facharzt Dr. Charilaos Christopoulos! Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 0221-484 905 4711.

Erfahrungen mit Behandlungen eines Bandscheibenvorfalls

Patientenberichte

OP an der LWS L5/S1 mit 26 Jahren war eine persönliche Herausforderung für mich. Ich konnte einfach nichts mehr tuen, wie sitzen, gehen und schlafen. Geschlafen wurde nur so lange die Schmerzmedikamente wirkten. Nach der OP verlief alles Schmerz- und Stressfrei. Zu der Klinik und den Mitarbeitern ein grosses Lob, dass alles aber wirklich alles sehr professionell ist. Vielen dank an das Ärzte Team.

Bandscheibenvorfall L5/S1 OP – Patientenbewertung vom 10.11.2019

15 Jahre habe ich unter starken Rückenschmerzen im LW-Bereich gelitten. Wie viele Orthopäden ich in diesen Jahren verschließen habe, kann ich nicht mehr sagen. Immer wieder Kortisonspritzen, Physiotherapie, Reha, aber keine, oder nur kurzfristige Linderung der Beschwerden. Anfang Mai 2019 hat mich Dr. Christopoulos operiert (Gleitwirbel LWS und Cage (Bandscheibe). Seit dem Aufwachen aus der Narkose bin ich schmerzfrei. Mittlerweile habe ich keine Bewegungseinschränkung mehr!

Rückenschmerzen im LW-Bereich – Patientenbewertung vom 25.07.2019

„Seit über 10 Jahre Beschwerden im LWS – Bereich. Alle konservativen Maßnahmen haben zu keiner Verbesserung geführt. Nachdem ich bereits sehr erfolgreich an der HWS von Herrn Dr. Christopoulos operiert worden bin habe ich mich erneut dort vorgestellt. Die ganze Op der Aufenthalt in der Orthoparc – Klinik sowie die physikalische Therapie waren wie ein Aufenthalt in einem 5 Sterne Hotel. Ich möchte mich bei Herrn Dr.Christopoulos nochmals für seine exzellente Operation sowie seinem Team, der Physio- Abteilung und der gesamten Orthoparc- Klinik bedanken .“

Brillanter Operateur mit absoluter Vertrauenskompetenz – Patientenbewertung vom 04.03.2018