Wirbelbruch bei Knochenschwund / Wirbelfrakturen

Wirbelbruch bei Knochenschwund: Wann treten Wirbelfrakturen auf? Viele ältere Patienten leiden unter Osteoporose. Speziell bei Frauen können schon durch leichte Verletzungen Wirbelbrüche hervorgerufen werden. Solche Frakturen bei Osteoporose werden von Herrn Dr. Christopoulos in Köln mit speziellen, schonenden Operationsverfahren behandelt, wie bspw. der Ballon-Kyphoplastie.

Osteoporose: Was ist das eigentlich?

Wirbelbruch bei Osteoporose KölnDie Osteoporose, oft auch als Knochenschwund bezeichnet, ist eine häufige Alterserkrankung. Durch den Verlust von Mineralsalzen werden die Knochen brüchig. Frauen sind davon doppelt so häufig betroffen wie Männer. Bei fast 50% aller Frauen über 70 Jahren tritt Osteoporose auf. Im Zusammenhang mit Calciummangel und als Folge verschiedener Erkrankungen kann Osteoporose allerdings auch schon in früheren Jahren auftreten.

Sind die Knochen von Osteoporose geschwächt, so sind sie anfälliger für Knochenbrüche (Frakturen). Schon leichte Stürze oder geringfügige Gewalteinwirkungen können von Osteoporose befallene Knochen brechen lassen. Frakturen an der Wirbelsäule stellen ein besonderes Risiko dar, da die Übergänge zwischen den Krümmungen der Wirbelsäule sehr anfällig sind. Je nach Ausmaß des Wirbelbruchs kann der Wirbelkanal betroffen sein, so dass eventuell Rückenmark oder Nerven gequetscht werden. Dies ist nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern kann auch Lähmungserscheinungen oder irreparable Schädigungen nach sich ziehen.

Wirbelbruch: Muss zwingend operiert werden?

Viele Ärzte raten bei einem leichten Wirbelbruch durch Osteoporose zu konservativen Therapien mit Immobilisation sowie dem Tragen eines Korsetts. Herr. Dr. Christopoulos rät in diesem Fall eher zu einer Operation. Die Vorteile sind, dass dem Patienten die akuten Schmerzen genommen werden können und dass dem Risiko einer Rückenmarksquestschung besser begegnet werden kann. Dabei ist anzumerken, dass die operativen Verfahren an der Wirbelsäule bedeutend weiterentwickelt wurden und in dem meisten Fällen nicht risikoreicher sind, als andere Operationen.

Herr Dr. Ch. Christopoulos führt hauptsächlich folgende minimalinvasive und schonende Operationsverfahren bei einem Wirbelbruch durch Osteoporose durch:

Percutane Ballon-Kyphoplastie bei Wirbelfrakturen

Bei der percutanen Ballon-Kyphoplastie wird ein medizinischer Ballon durch einen kleinen Schnitt in den Wirbelkörper eingeführt. Dieser wird mit Kontrastmittel aufgepumpt um, einen Hohlraum zu schaffen. Anschließend wird der Hohlraum mit Knochenzement aufgefüllt, wodurch der Wirbel nach dem Aushärten stabilisiert wird. Diese sehr schonende OP-Methode hat die veraltete Vertrebroplastie (Einspritzen des Zements ohne vorab einen Hohlraum zu bilden und ohne Aufrichtung des gebrochenen Wirbels) nahezu komplett verdrängt.

Perkutane Spondylodese bei Wirbelbruch

Bei einer perkutanen Spondylodese (Versteifung) werden die Wirbelkörper oberhalb sowie unterhalb der Fraktur mit minimal-invasiver Technik unter Röntgenkontrolle durch Schrauben und Stangen justiert und fixiert.

Bei dieser Operationstechnik sind die Größe der Hautschnitte und die Narbenbildung an den großen Rückenmuskeln im Vergleich zu herkömmlichen, offenen Operationen erheblich reduziert. Durch die geringere Traumatisierung der Weichteile nah an der Wirbelsäule entstehen weniger postoperative Schmerzen, was in der Regel einen kürzeren stationären Aufenthalt und eine schnellere Rehabilitation ermöglicht.

Kombination von Ballon-Kyphoplastie und Spondylodese

Behandlung Wirbelbruch mit Spondylodese und KyphoplastieIn Fällen von Instabilitäten ist oftmals in Kombination mit den vorgenannten Verfahren eine Versteifung von zwei oder mehr Wirbelkörpern notwendig.

In allen beschriebenen Fällen wird Dr. Charilaos Christopoulos die optimale Therapie für Ihre individuelle Diagnose ausführlich mit Ihnen besprechen, Sie umfassend beraten und Ihnen alle Fragen zum Verfahren, den Vorteilen und den Risiken sowie Nebenwirkungen beantworten.

Behandung von Wirbelfrakturen bei Dr. Christopoulos

Wirbelsäulenchirurg Dr. Charilaos ChristopoulosHerr Dr. Charilaos Christopoulos ist Facharzt für Neurochirurgie und ein erfahrener Wirbelsäulenchirurg. Als Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie in der ATOS Orthoparc Klinik in Köln hat er schon vielen Patienten mit Problemen an der Wirbelsäule geholfen. Mit gezielten Diagnoseverfahren und auf den Patienten zugeschnittenen Therapien wird das Wohlergehen der Betroffenen an erste Stelle gesetzt.

Rückenschmerzen beeinträchtigen Ihre Lebensqualität? Sie sind in Ihrer Bewegung eingeschränkt oder leiden im Alltag unter motorischen Störungen? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei Facharzt Dr. Charilaos Christopoulos! Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an unter 0221-484 905 4711.

Erfahrungen mit Dr. Christopoulos

Patientenberichte

„Sehr kompetenter und empathischer Arzt, der sich Zeit nimmt. Ich würde keinen anderen Arzt mehr an meinen Nacken/Rücken lassen. Die Betreuung während und nach dem Aufenthalt in der Klinik war wirklich hervorragend. Daher für mich eine ganz klare Empfehlung!“

Bandscheiben OP HWS – Patientenbewertung vom 14.08.2017

„Arzt mit exzellenter fachlicher Kompetenz. Durch seine ruhige souveräne Art habe ich sofort Vertrauen gefasst.“

Wirbelsäulenchirurg Dr. med. Charilaos Christopoulos – Patientenbewertung vom 08.08.2017

„Ich kam mit starken Gehbeschwerden im linken Bein zur ORTHOPARC Klinik in Köln. Dr. Christopoulos hat mich gründlich untersucht, die Problematik eingehend erläutert und einen kurzfristigen Termin für eine OP der Wirbelsäule vorgeschlagen. Ich fühle keinerlei Einschränkungen mehr und bin sehr zufrieden.“

Wirbelsäulen OP bei Dr. Christopoulos – Patientenbewertung vom 05.08.2017